LMW · Prozess- & IT-Beratung

Für soziale Träger

Den Entwurf schreiben Sie nicht mehr selbst

Ich führe KI in sozialen Trägern mit 20 bis 200 Mitarbeitenden ein. Wir fangen dort an, wo die Dokumentation die meiste Zeit kostet: Protokolle, Berichte, Standardschreiben. Gemeinsam mit Ihren Fachkräften, direkt an Ihrer alltäglichen Arbeit.

01Ansehen

Aufnahme · 6:06

  1. 0:00Intro & Vorstellung
  2. 0:48Dokumentationsassistent in Aktion
  3. 1:47So arbeitet die KI
  4. 3:48Der Entwurf & offene Fragen
  5. 5:09Fazit & Zusammenarbeit
Transkript lesen

0:00Intro & Vorstellung

Hallo, mein Name ist Louisa Wellinger. Ich bin Sozialarbeiterin und Informatikerin und ich bringe Künstliche Intelligenz in soziale Einrichtungen – datenschutzkonform und so, dass sich Ihre Mitarbeiter auch abgeholt fühlen.

Bei fast jeder Einrichtung, mit der ich spreche, höre ich dasselbe: Das Gespräch ist geführt und der nächste Termin klopft schon an der Tür. Die Dokumentation bleibt liegen – bis zum nächsten Tag, bis zum Ende der Woche und manchmal so lange, dass die Erinnerung verblasst oder, sagen wir mal ehrlich, auch die eigenen Notizen sich nicht mehr richtig einordnen lassen.

Und genau da kann ich helfen. Wie genau? Das hängt von Ihren Abläufen ab. Deshalb schauen wir uns diese immer gemeinsam an und arbeiten eng zusammen bei der Implementierung der Künstlichen Intelligenz. Und ein Beispiel, was dabei herauskommen kann, zeige ich Ihnen jetzt in den nächsten Minuten.

0:48Dokumentationsassistent in Aktion

Auf der linken Seite haben wir ein Transkript eines Audios, das ich im Vorfeld aufgenommen habe. In unserem Fall ist es ein komplett fiktives Beispiel einer Nacherzählung von einer Fachkraft, einer Sozialarbeiterin, die ein Beratungsgespräch geführt hat.

Ganz wichtiger Unterschied: Die Aufnahme lief nicht während des Beratungsgesprächs, sondern sie lief anschließend. Und zwar spricht die Fachkraft in ihr Handy und erzählt aus ihrer Perspektive von dem Beratungsgespräch.

Hier auf der rechten Seite sehen wir ein kleines Formular. Wenn wir gleich die Nacherzählung von unserem Beratungsgespräch hier hochladen, werden verschiedene KI-Agenten ausgelöst, die aus einer einfachen Erzählung, die eine Fachkraft in ihr Handy gesprochen hat, einen fertigen Gesprächsbericht erstellen.

Und genau das machen wir jetzt einmal gemeinsam.

So, wir wählen hier die Aufnahme aus, klicken auf „Öffnen" und dann klicken wir auf „Protokoll erstellen". Jetzt warten wir ungefähr 30 Sekunden und dann sehen wir schon unser Ergebnis.

1:47So arbeitet die KI

Ein paar Sekunden vorgespult und wir haben unseren fertigen Gesprächsbericht. Was ist jetzt hier passiert? Nachdem wir das Formular abgeschickt haben, hat eine Künstliche Intelligenz die Aufnahme transkribiert. Dabei wurden automatische Ähms oder Versprecher erkannt und entsprechend rausgefiltert.

Dann hat die KI gesehen: Oh, für diesen Gesprächsbericht habe ich bereits eine feste Vorlage, die genutzt werden soll. Die lässt sich natürlich auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden Trägers anpassen und war in diesem Fall bereits vorgegeben. Und dann hat die KI den Inhalt der Transkription analysiert und ausgewertet und entsprechend in die verschiedenen Unterpunkte einkategorisiert.

Genau, schauen wir uns also jetzt einmal diesen Bericht etwas genauer an. Ganz wichtig, was wir hier oben sehen: Es ist nur ein Entwurf und der muss immer freigegeben werden von einer Fachkraft. Das ist ganz wichtig, weil wir arbeiten mit Menschendaten, wir arbeiten mit Sozialdaten und da darf nicht eine KI eine Diagnose oder eine Dokumentation einfach so erstellen, sondern es muss immer ein Mensch drübersehen und diese manuell abnehmen.

Wir sehen ganz am Anfang direkt einen Absatz mit den Stammdaten. Da ist der direkt der erste Punkt sehr interessant, weil bei Datum steht nur „Montag". Und das liegt daran, dass in der Aufnahme von der Fachkraft tatsächlich auch gar kein Datum ergänzt wurde. Und wir sehen das hier ganz gut, hier wurde nur „Montag 10:30 Uhr" genannt. Und da hat die KI richtigerweise kein Datum ergänzt, kein Datum sich ausgedacht oder überlegt, welcher Tag ist heute, welcher Tag könnte Montag gewesen sein, sondern hier wird ganz deutlich: Das ist nur ein Berichtsentwurf und die Fachkraft muss drüberschauen, Daten ergänzen.

Ganz ähnlich wie hier unten: „Vermittelt durch Sozialdienst am Krankenhaus über eine Kollegin". Da wurde in der Audioaufnahme genannt, dass der Name noch einmal recherchiert werden muss. Und deswegen hat auch die KI das hier noch mal als Aufforderung gegeben, den Namen noch mal zu übertragen.

3:48Der Entwurf & offene Fragen

Die nächsten beiden Punkte, die sind total hilfreich für viele Fachkräfte, weil sie auf einen Blick sehen: Was sind die Vereinbarungen und wo sind noch offene Themen oder Dinge, die noch nachzutragen sind?

Dann kommen wir zum inhaltlichen Teil des Gesprächs. Und der ist hier unten aufgelistet und wir sehen hier ganz standard-typische Unterteilungen in einem Sozialbericht. Aber die können natürlich je nach Vorgabe angepasst werden. Aber wir sehen hier, dass die KI ganz gut die entsprechenden Inhalte in die Kategorien einsortiert hat.

Interessant ist hier auch noch der Punkt „Schutz- und Gefährdungsaspekte". In dieser Vorlage ist das ein ganz wichtiger Punkt, der auf gar keinen Fall weggelassen werden darf. Aber die KI hat auch hier nicht einfach irgendwas erfunden, sondern sie hat erkannt: Im Gespräch wurde das Thema nicht thematisiert, deswegen nehmen wir das hier gar nicht auf. Aber die Fachkraft hat so die Gelegenheit, einfach noch mal nachzufragen.

5:09Fazit & Zusammenarbeit

Ja, was wir jetzt hier gesehen haben, war ein fertiger Gesprächsbericht im Entwurfsstatus, alles basierend auf einer Aufnahme, die nur 2 Minuten und 20 Sekunden gedauert hat. Und ja, daran sieht man, was es für ein Potenzial gibt: Dokumentationsarbeit, Berichte schreiben in der sozialen Arbeit, in der Arbeit mit sozialen Trägern, zu automatisieren, zu optimieren und zu verbessern, sodass sich die Fachkräfte auf die tatsächlich wichtige Arbeit fokussieren können – auf die Arbeit mit dem Menschen.

Was wir hier gerade gesehen haben, war natürlich ein komplett ausgedachter Fall. Bei einem echten Clientengespräch sind bei so einer Aufnahme immer Sozialdaten, Infos über die Gesundheit, Lebenssituation und so viel mehr persönliche Daten mit dabei. Und deswegen muss der Datenschutz auch ganz besonders sensibel berücksichtigt werden. Und dabei kann ich unterstützen.

Ich helfe sozialen Trägern dabei, wie sie Künstliche Intelligenz in ihre Arbeitsprozesse integrieren können. Ob lokale KI oder doch eine Cloud-Infrastruktur – ich berate produktunabhängig und helfe Ihnen dabei, wie Sie für Ihre Einrichtung die beste Entscheidung treffen können.

Wir identifizieren gemeinsam die Potenziale für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, wir organisieren eine datenschutzkonforme Umsetzung und stellen auch sicher, dass Ihre Mitarbeiter sich abgeholt fühlen.

Ja, und wenn Sie sich vorstellen können, mit mir zusammenzuarbeiten, freue ich mich sehr auf Ihre Rückmeldung.

02Ablauf

Drei Schritte

Von der ersten Idee bis zur Lösung, die im Alltag funktioniert. Sie entscheiden selbst, wie weit Sie gehen möchten.

  1. Schritt 1 ein halber Tag
    KI-Potenzial-Werkstatt

    Wir schauen gemeinsam auf Ihren Arbeitsalltag: Welche Aufgaben kosten besonders viel Zeit? Wo könnte KI sinnvoll unterstützen? Und was ist im sozialen Bereich überhaupt erlaubt? In vier Stunden schaffen wir einen gemeinsamen Überblick und priorisieren die Bereiche, in denen KI für Ihre Einrichtung den größten Mehrwert bieten kann.

    Auf dieser Grundlage entwickeln wir einen konkreten Fahrplan für die nächsten Schritte und erarbeiten gemeinsam, welche Rahmenbedingungen es für einen sinnvollen und sicheren Einsatz von KI in Ihrer Einrichtung braucht.

    Der Workshop erfüllt zudem die Schulungspflicht nach Art. 4 KI-VO, die seit Februar 2025 gilt.

    Das nehmen Sie mit:Fahrplan mit bis zu fünf Ideen · Entwurf Ihrer KI-Leitlinien · Teilnahmenachweise und Schulungskonzept

  2. Schritt 2 zwei bis drei Wochen
    Umsetzungs-Sprint

    Ein Vorhaben aus Ihrem Fahrplan wird konkret. Wir klären in einem kurzen Anforderungsgespräch, was die Lösung für Ihren Arbeitsalltag leisten soll und was dafür benötigt wird. Anschließend setze ich die Lösung in Ihrer bestehenden Umgebung um.

    Sie testen die Anwendung anhand von konkreten Fällen aus Ihrer Einrichtung. Wir besprechen die Ergebnisse und stellen gemeinsam sicher, dass sie zu Ihren Abläufen und Anforderungen passt. Zum Abschluss führe ich Ihr Team in die Anwendung ein und dokumentiere die wichtigsten Schritte.

    Das nehmen Sie mit:Eine laufende Automatisierung in Ihrer eigenen Umgebung · verständliche Dokumentation · ein eingearbeitetes Team · persönliche Begleitung während der Umsetzung

  3. Schritt 3 ab drei Monaten
    KI-Begleitung

    Ich begleite Ihre Lösungen im laufenden Betrieb, behalte Nutzung und Entwicklung im Blick und unterstütze Sie bei Fragen, Veränderungen oder neuen Anforderungen.

    In einem monatlichen Jour fixe schauen wir gemeinsam darauf, was gut funktioniert, wo nachjustiert werden sollte und welche weiteren Möglichkeiten sich für Ihre Einrichtung ergeben. Sie erhalten außerdem einen monatlichen Überblick über die Nutzung und die tatsächlich eingesparte Arbeitszeit.

    Das nehmen Sie mit:Laufende persönliche Begleitung · kontinuierliche Weiterentwicklung Ihrer Lösungen · nachvollziehbare Wirkung

03Person
Porträt von Louisa Wellinger

Warum LMW

Louisa Wellinger

Soziale Arbeit B.A. · Wirtschaftsinformatik M.Sc.

Als Sozialarbeiterin (B.A.) und Wirtschaftsinformatikerin (M.Sc.) kenne ich beide Welten: Ich weiß, was Fachkräfte in ihrem Arbeitsalltag wirklich brauchen und zugleich, was sich davon technisch sinnvoll umsetzen lässt.

Meine Projekte beginnen deshalb nicht bei der Technik, sondern beim Team. Denn Fachkräfte haben gute Gründe, Künstlicher Intelligenz skeptisch gegenüberzustehen: Sorge um den Kontrollverlust über die eigene Akte, die Anforderungen der Schweigepflicht oder die berechtigte Frage, ob am Ende mehr Zeit in die Nachkorrektur fließt als zuvor ins Schreiben.

Diese Bedenken nehmen wir ernst. Gemeinsam schauen wir, welche Prozesse sich tatsächlich sinnvoll unterstützen lassen und gestalten die Lösungen so, dass sie zum Arbeitsalltag der Mitarbeitenden passen.

Wir setzen KI nicht um ihrer selbst willen ein, sondern dort, wo sie einen echten Mehrwert bietet und im besten Fall genau das schafft, was im sozialen Bereich besonders wertvoll ist: mehr Zeit für die Menschen.

„Künstliche Intelligenz sollte nicht ersetzen, was Fachkräfte tun. Sie sollte ihnen Zeit für das geben, was nur sie tun können: die Arbeit mit Menschen."

04Datenschutz

Datenschutz als Ausgangspunkt

DSGVO, Sozialgesetzbuch, kirchliches Datenschutzrecht, Schweigepflicht. Bevor irgendwas läuft, klären wir eine Frage: Welche Daten gehen wohin, und was muss geregelt sein, damit die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zulässig ist?

Im ersten Schritt arbeiten wir ohne Klientendaten: interne Vorlagen, Protokolle, Konzepte. Alles darüber hinaus prüfen wir vorher gemeinsam mit Ihrer oder Ihrem Datenschutzbeauftragten, intern oder extern.

Umgesetzt wird in Ihrer Umgebung, in Ihren Konten und Verträgen; so weit möglich mit Systemen, die Sie schon haben.

05Kontakt

Wo stehen Sie gerade?

Vielleicht wissen Sie schon genau, was Sie mit KI umsetzen möchten. Vielleicht wissen Sie nur, dass bestimmte Aufgaben unnötig viel Zeit kosten. Schreiben Sie mir, wo Sie gerade stehen. Wir schauen gemeinsam, was daraus werden kann.

Oder direkt: hallo@louisawellinger.de

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